Hobby-Team Akki Brune

Im Jahre 1967 schlug die Geburtsstunde des Hobby-Team Akki Brune. Sportler der Tennis-Medenmannschaft suchten Trainingsmöglichkeiten im Winter in der Halle, denn Kondition für den Aufstieg in die nächst höhere Klasse wurde gebraucht.
Die Ludgerus-Turnhalle wurde zur Verfügung gestellt, leider zu klein für Tennis und zu viele Interessenten. Also spielte man Hallenfußball und Hallenfußballtennis. Als dann die ersten Tennishallen in den 70er Jahren gebaut wurden, warb Friedhelm Brune, von Anfang an dabei, Freunde für den Hallenfußball.
Nachdem in der Ludgerus-Turnhalle schon einige Fußballturniere veranstaltet wurden, wechselte man 1972 in die Olympiahalle. In der Ludgerus-Turnhalle wurde weiterhin trainiert, doch galt man als "wilder Verein", so dass im Jahre 1981 in der Sportausschusssitzung vom 31. März der Beschluss kam, dass man sich einem Sportverein oder einem Verein der freien Jugendpflege anschließen sollte. Andernfalls würde man keine Hallen mehr zur Verfügung gestellt bekommen.
Nach eingehender Beratung und Verhandlungen mit einigen Vereinen, schloss man sich der Schützenkameradschaft Ennigerloh e.V. an. Den Ausschlag dazu gab, dass man dort sportlichem, wie auch Brauchtum und Geselligkeit gleichsam frönen kann. Es ist eine gute Aufgabe, junge Leute über den Sport an Traditionen und Heimatpflege heranzuführen.
Dass man nicht nur mit der "runden Lederkugel", sondern auch mit dem Schießgewehr gut umgehen lernte, zeigte sich schnell. Sieben Könige, ein Prinzgemahl und ein Kaiser (Ulrich Meierotte) schmückten seit 1982 den Thron der Schützenkameradschaft und sicherlich werden weitere folgen.
Während des Festes präsentieren wir uns in schmucker Schützenuniform und mit unserer Standarte, als eigenständige Formation der Schützenkameradschaft Ennigerloh und fern ab von den Festlichkeiten wechseln wir die Uniform mit unserem Fußballtrikot und gehen unseren Wurzel, dem Hallenfußball, in der Olympiahalle Ennigerloh nach. Seit 2004 wirkt man auch beim wiederauferstandenen Ennigerloher Karneval mit. Die legendäre Kanone der Finkenberger Funken wurde restauriert und fährt seitdem wieder, wie früher, am Ende des Karnevalsumzuges unter unserer Begleitung mit. Der erste Prinz der neuen Zeit stammt aus den Reihen des Hobby-Teams und ist kein geringerer als Akki I. Brune selbst.
Im sportlichen Bereich fungiert nun die "3. Generation". Viele Pokale und Urkunden zieren die Vitrinen des Vereinslokals Gasthof Brune. Der wohl größte Erfolg gelang 1989 mit dem 5. Platz von 120 Mannschaften beim Münsterlandpokal für Hallenfußballhobbymannschaften in der Münsterlandhalle. Dieses Turnier erstreckte sich über eine Woche.
Ferner ist noch das Freundschaftsspiel mit Mitarbeitern der Firma Michels Storkow (Brandenburg) zu erwähnen, welches im September 1990 stattfand. Hier wurde die Wiedervereinigung im ganz persönlichen Kreis gefeiert.
Der Gründer Akki Brune verhalf dem Hobby-Team zur Partnerschaft über die Landesgrenzen hinaus, denn mit den Mannschaften Eintracht Celle und Lokomotive Bahnhof Bad Honnef ist auf sein Wirken hin eine Sport- sowie gesellschaftliche Verbindung entstanden.
Aktueller Vorsitzender des Hobby-Teams ist Ralf Latzko, der vor kurzem Ralf Glanemann abgelöst hat. Im Bereich Schützenkameradschaft fungiert Oberleutnant Heinz-Detlef "Otto" Wecker als Formationsführer, sein Stellvertreter ist Stefan Brune
Stand: 11.07.2011